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Januar

500 Jahre bayerisches staatsOrchester / Europatournee

#BSO500 #BSOontour

Das Bayerische Staatsorchester feierte in diesem Jahr sein fünfhundertjähriges Bestehen und gehört damit zu den ältesten und traditionsreichsten Ensembles der Welt. Das in der Bayerischen Staatsoper beheimatete Orchester wirkt mit seinen 144 Mitgliedern sowohl im Orchestergraben als auch auf dem Konzertpodium. 2023 wurde der Klangkörper zum neunten Mal in Folge in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt zum „Orchester des Jahres“ gewählt und zudem 2022 bei den Grammophone Awards in London für die Einspielungen auf dem Label Bayerische Staatsoper Recordings als Opern- und Symphonieorchester (für Die tote Stadt und The Snow Queen ebenso wie für Mahlers Symphonie Nr. 7) ausgezeichnet – ein in der Geschichte der Grammophone Awards beispielloser Erfolg.

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DIDO AND AENEAS ... ERWARTUNG | Premiere 29.1.23

#BSOdido

Das Kreativteam rund um Regisseur Krzysztof Warlikowski verbindet eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit, die sie an alle großen Opernhäuser Europas geführt hat. An der Bayerischen Staatsoper brachte das Team in fast gleicher Konstellation zuletzt 2019 Salome auf die Bühne.

Für den Doppelabend Dido and Aeneas ... Erwartung entwarf Małgorzata Szczęśniak wieder Bühne und Kostüme, wie seit 1992 für alle Inszenierungen von Warlikowski.  Zum ersten Mal in München arbeitete Dramaturg Christian Longchamp, den zahlreiche Projekte an anderen Häusern mit dem Team verbanden. 

Auch mit der Sängerin, die beide Partien, Dido und die Frau, gestaltete, Aušrinė Stundytė ist Warlikowski verbunden. Zusammen feierten sie 2020 mit Elektra einen großen Erfolg bei den Salzburger Festspielen. In München ist die Sängerin seit 2015 immer wieder zu Gast und war zuletzt 2021 als Regan in Reimanns Lear zu erleben und 2022 als Jeanne in Krzysztof Pendereckis Die Teufel von Loudun.

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DIDO AND AENEAS ... ERWARTUNG
DIDO AND AENEAS ... ERWARTUNG
DIDO AND AENEAS ... ERWARTUNG

Februar

4. AKADEMIEKONZERT: ZUBIN MEHTA

#BSOako

Im Jubiläumsjahr waren die Vorgänger des amtierenden Generalmusikdirektors eingeladen, ihr ehemaliges Orchester zu dirigieren; den Anfang machte noch in dieser Saison Zubin Mehta, der im 4. Akademiekonzert mit Anton Bruckners siebter Symphonie ans Pult zurückkehrte. Außerdem begleitete er die phänomenale Geigerin Vilde Frang, die Felix Mendelssohn Bartholdys e-Moll-Konzert mitbrachte, und eine weitere Auftragskomposition eines mit der Bayerischen Staatsoper eng verbundenen Komponisten uraufführte: Minas Borboudakis schrieb dem Bayerischen Staatsorchester ein neues Stück auf den Leib.

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4. AKADEMIEKONZERT
4. AKADEMIEKONZERT
4. AKADEMIEKONZERT

März

Krieg und frieden | Premiere 5.3.23

#BSOkriegundfrieden

Ein gewaltiges, jeden Rahmen sprengendes Werk: Sergej S. Prokofjews monumentale Vertonung von Lew N. Tolstois monumentalem Roman Krieg und Frieden. Die in der Zeit von Napoleons Russland-Feldzug spielende Handlung hat der Komponist mit seiner Frau Mira zu einer schlagkräftigen Szenenfolge komprimiert, in der sich die Liebesgeschichte zwischen Natascha Rostowa und Andrej Bolkonski und die Schilderung des Kampfes der russischen Armee gegen die französische Invasion kontrastreich abwechseln und zugleich eng miteinander verflochten sind. Wie der Standesdünkel des alten verknöcherten Adels dem Glück zweier junger Menschen entgegensteht, wie eine Verführung gelingt und eine Entführung scheitert, wie manche ihrer Liebe entsagen und andere als Helden fallen – und in allem Prunk die Menschen nach einem Gegenüber suchen: das erzählt die Musik in ihrer prallen Fülle prachtvoller Themen und berührend leiser Momente. Prokofjews musikdramatisches Hauptwerk verknüpft in seinen 13 Bildern Gesellschaftsdrama und Geschichtschronik zu einem überbordenden Panorama. 
Diese Oper war erstmals überhaupt in München zu erleben.

Die Oper Krieg und Frieden wurde gleich mit mehreren Preisen ausgezeichnet:
Die Inszenierung wurde in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Opernwelt als „Aufführung des Jahres“ ausgezeichnet. Außerdem bekam Regisseur Dmitri Tcherniakov den Preis als „Regisseur des Jahres“. 

Bei den Internationalen Opera Awards wurde die Inszenierung ebenfalls als „Neuproduktion des Jahres“ ausgezeichnet.

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KRIEG UND FRIEDEN
KRIEG UND FRIEDEN
KRIEG UND FRIEDEN

JUBILÄUMSKONZERT DES BAYERISCHEN STAATSORCHESTERS | ISARPHILHARMONIE 

#BSO500

Eine besondere Premiere stand im Jubiläumsjahr des Bayerischen Staatsorchesters auf dem Programm: Erstmals spielte das Orchester im jüngsten Konzertsaal Münchens und gastierte in der Isarphilharmonie im HP8.

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Schmetterling | BALLETTPremiere 31.3.23

#BSBschmetterling

Am 31.3.2023 waren erstmals Werke des Choreographen-Duos León/Lightfoot beim Bayerischen Staatsballett zu sehen. Der zweiteilige Ballettabend Schmetterling vereint mit Silent Screen und Schmetterling zwei Werke von Sol León und Paul Lightfoot, die zu den prägenden Werken ihres Schaffens gehören. Für das Nederlands Dans Theater (NDT) haben sie gemeinsam mehr als 60 Uraufführungen kreiert. Silent Screen und Schmetterling wurden erstmals in dieser Double-Bill-Kombination aufgeführt. Unter tosendem Applaus eröffnete am 31.3.23 Schmetterling die Ballettfestwoche im Nationaltheater.

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SCHMETTERLING
SCHMETTERLING
SCHMETTERLING

April

Ballettfestwoche 2023

Im Frühjahr steht beim Bayerischen Staatsballett traditionell die Ballettfestwoche auf dem Spielplan. 1960 vom damaligen Ballettdirektor Heinz Rosen gegründet, zeigte das Festival zwischen dem 31. März und dem 8. April 2023 im Nationaltheater die Höhepunkte der laufenden Saison. Den Auftakt machte der Premierenabend Schmetterling. Ergänzt wurde das Festivalprogramm durch die Handlungsballette Ein Sommernachtstraum von John Neumeier, Romeo und Julia von John Cranko und Cinderella von Christopher Wheeldon, sowie die mehrteiligen Abende Passagen mit Werken von David Dawson, Alexei Ratmansky, Marco Goecke und Tschaikowski-Ouvertüren von Alexei Ratmansky. 

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ROMEO UND JULIA
TSCHAIKOWSKI-OUVERTÜREN
CINDERELLA

Mai

JA, MAI 2023

#BSOjamai

Das Festival für frühes und zeitgenössisches Musiktheater

Das Ja, Mai Festival stand im Jahr 2023 ganz im Zeichen von Toshio Hosokawas und Claudio Monteverdis Musik und brachte erneut Orte künstlerischen Schaffens und verschiedene Kunstformen zusammen. 

Die zweite Ausgabe des von der Bayerischen Staatsoper neu gegründeten Ja, Mai Festivals nahm Synergien zwischen Musiktheater, Tanz und bildender Kunst in den Fokus und kreiste um den Themenkomplex „Erwartung“. Das Festival setzte sich mit Motiven wie dem Warten, dem Vergehen von Zeit, der Frage nach dem Loslassen oder Festhalten und den verschiedenen semantischen Dimensionen von Zeit auseinander.

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Hanjo | Ja, Mai Festival | Premiere 5.5.23 

#BSOhanjo

Der belgische Choreograph Sidi Larbi Cherkaoui hat an der Bayerischen Staatsoper bereits zwei französische Opern (Rameaus Les Indes galantes und Glucks Alceste) inszeniert. Mit Tänzer:innen seiner Compagnie Eastman erarbeitete er im Rahmen des Festivals Ja, Mai Toshio Hosokawas Oper Hanjo und widmet sich darin einer kulturellen Welt, in die er bereits in früheren Arbeiten eintauchte. So beschäftigte er sich in TeZuka mit japanischen Mangas des Künstlers Osamu TeZuka. Überhaupt treibt ihn ein interkulturelles Interesse an, so für die chinesischen Shaolin in seinem Erfolgsstück Sutra oder die Kommunikation zwischen Kulturen in Babel (words). Für Hanjo arbeitete Cherkaoui mit dem thailändischen Künstler Rirkrit Tiravanija zusammen, dessen Arbeiten sich zwischen Bildender und Aktions-Kunst bewegen, kulturelles und politisches Handeln untersuchen oder – wie bei seinen Koch-Performances – selbst einen Ort der Zusammenkunft erschaffen. Die musikalische Leitung von Hanjo lag bei Lothar Koenigs, der in München sowohl mit seinem Strauss-Repertoire als auch für Opern des 20. Jahrhunderts wie Wozzeck und Chowanschtschina am Pult des Bayerischen Staatsorchesters stand. Die Bayerische Staatsoper kooperierte für Hanjo mit dem Haus der Kunst, das auch Spielort für die Produktion war. 

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HANJO
HANJO
HANJO

Il ritorno/Das Jahr des Magischen Denkens | Ja, Mai Festival | Premiere 7.5.23

#BSOritorno 

Christopher Rüping, zu den vielversprechendsten jungen Theaterregisseuren im deutschsprachigen Raum zählend, inszenierte für die Bayerische Staatsoper mit Il ritorno / Das Jahr des magischen Denkens von Claudio Monteverdi sein erstes Musiktheater. Daneben wurde das Schauspiel von Joan Didion basierend auf ihren Memoiren aufgeführt. Von 2015 bis 2019 war Rüping Haus-Regisseur an den Kammerspielen in München, seit der Spielzeit 2019/20 hat er diese Position am Schauspielhaus Zürich. Insgesamt erhielt er vier Einladungen zum Berliner Theatertreffen und wurde zweimal zum Nachwuchs-Regisseur des Jahres von Theater Heute gewählt. Bühnenbildner Jonathan Mertz und Kostümbildnerin Lene Schwind sind lange und dauerhafte Wegbegleiter:innen auf diesem Weg Rüpings. Malte Ubenauf und Rüping verbinden ebenfalls gemeinsame Arbeiten am Theater. An der Bayerischen Staatsoper gestaltete Ubenauf zuletzt in der Spielzeit 2021/22 gemeinsam mit Regisseur Christoph Marthaler die Produktion von Giuditta von Franz Lehár. Der Musikalische Leiter Christopher Moulds hat eine besondere Verbindung zum Werk Monteverdis und zur Bayerischen Staatsoper: Anlässlich der Neuinszenierung von Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria 2001 an der Bayerischen Staatsoper war er der musikalische Assistent von Ivor Bolton, dirigierte die Repertoireaufführungen in den kommenden Jahren und ist bestens mit der eigens für München angefertigten historisch informierten Fassung vertraut.

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IL RITORNO
IL RITORNO
IL RITORNO

AIDA | Premiere 15.5.23

#BSOaida 

Seit ihrer Zusammenarbeit für den Grazer Ring Award 2004 gehen Regisseur Damiano Michieletto und Bühnenbildner Paolo Fantin künstlerisch gemeinsame Wege. Ebenfalls seit 2004 mit im Team ist Kostümbildnerin Carla Teti. Zusammen setzten sie Arbeiten an Opernhäusern in Italien, den Niederlanden, Zürich, London, Salzburg, Wien, Paris und Berlin um. Seit 2008 gehört auch Lichtdesigner Alessandro Carletti in den kreativen Kreis um Michieletto.

Am Pult der Neuproduktion von Aida stand mit dem Mailänder Daniele Rustioni ein Spezialist des italienischen Fachs, das ihn bereits an die großen Opernhäuser der Welt von New York bis Mailand geführt hat. In München ist er seit 2021 Erster Gastdirigent und mit Produktionen von Verdi, Puccini, Berlioz sowie in Konzerten zu erleben.

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AIDA
AIDA
AIDA

Juni

get lost| Premiere 14.6.23

#BSOgetlost #BSOkindco

Eine Nacht, die alles ändert. Vier junge Menschen auf der Suche. Danach, was sie zusammenhält, danach, was jeden einzelnen Menschen besonders macht, nach Freundschaft oder Einsamkeit. Eine Odyssee, die an die Grenzen führt. Eine Reise, bei der das Risiko sich zu verlieren dazugehört.

Mit dem Betreten des Backstage-Areals wurde man in dieser Kind&Co-Produktion in den Bann und Sog eines besonderen Abends gezogen, den Regisseur Daniel Pfluger und der in München basierte Musiker und Klangtüftler Enik mit Sänger:innen, Schauspieler:innen und Musiker:innen erarbeiteten. Er führte das Publikum in eine immersive Klangsituation, die es einlud, mit ihren Smartphones anhand von kurzen Videoarbeiten (Video: Sarah Scherer) selbst den Spuren der vier Protagonist:innen zu folgen. Inspiration war die Musik von Claudio Monteverdi, die in die Tiefen menschlicher Gefühlszustände eintaucht und Emotionen roh und direkt ausdrückt. Die besondere musikalische Welt der Oper mischte sich mit Clubkultur. Motive der Odyssee verschmolzen mit heutigen Geschichten darüber, was passiert, wenn man sich verliert. 

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GET LOST
GET LOST
GET LOST

Apollon Stufenbar

#apollonstufenbar #apollon #BSOapollon #BSOstufenbar

Am 18. Juni 2023 eröffnete die Apollon Stufenbar den Opernsommer 2023 in der Stadt. Schon vor dem Beginn der Münchner Opernfestspiele lud die Apollon Stufenbar damit auf den Stufen des Nationaltheaters zu kühlen Drinks an lauen Sommernächten ein. Bis zum Ende der Spielzeit folgte ein vielfältiges Programm mit DJs, Drinks und Musik.

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APOLLON STUFENBAR
APOLLON STUFENBAR
APOLLON STUFENBAR

Münchner Opernfestspiele 2023

#BSOfestspiele
 
Bei den Münchner Opernfestspielen 2023 waren die Neuproduktionen vereint, die sich auf den Leitgedanken der Spielzeit 2022/23 beriefen. Zwei konträr erscheinende Komplexe, Krieg und Liebe, eng miteinander verwoben. Zum Abschluss der Opernfestspiele lag der Schwerpunkt auf Werken von Giuseppe Verdi und Richard Wagner, zwei Komponisten, die Antagonisten in Vision und Temperament sind, Anführer konkurrierender musikalischer Strömungen. Mit Aida – als Neuproduktion bei Oper für alle erlebbar -, Otello und Don Carlo von Verdi und Lohengrin – ebenfalls eine Neuproduktion - sowie Tristan und Isolde von Wagner standen fünf der größten Opern auf dem Spielplan. Der Zustand der Liebe könnte hier unterschiedlicher nicht betrachtet werden. Ein Ringen der Titanen, ein Plädoyer für die Liebe. Die zwei Opernpremieren der Festspiele, Hamlet von Brett Dean und Semele von Georg Friedrich Händel, verbanden frühes Musiktheater mit zeitgenössischem. Weitere Opernaufführungen: Krieg und Frieden von Sergej S. Prokofjew, Così fan tutte von Wolfgang Amadeus Mozart und Dido and Aeneas / Erwartung von Henry Purcell / Arnold Schönberg als weitere Neuproduktionen der aktuellen Spielzeit und Repertoirehighlights wie Boris Godunow von Modest P. Mussorgski und Salome von Richard Strauss. Der Ballettabend Sphären.01 | Goecke mit zeitgenössischen Choreographien feierte zum Anfang der Festspiele Premiere, ergänzt durch die Neuproduktionen Schmetterling von Sol León und Paul Lightfoot und Tschaikowski-Ouvertüren von Alexei Ratmansky.

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MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE
MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE
MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE

Hamlet | Premiere 26.6.23

#BSOhamlet

Brett Deans Oper Hamlet, die 2017 beim Glyndebourne Festival uraufgeführt wurde, eröffnete die Münchner Opernfestspiele. Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski übernahm die Musikalische Leitung und Regisseur Neil Armfield war für die Übernahme seiner Produktion aus Glyndebourne an der Bayerischen Staatsoper verantwortlich. In den Hauptpartien sangen Allan Clayton und Caroline Wettergreen.

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HAMLET
HAMLET
HAMLET

SPHÄREN.01 | BALLETTPremiere 23.6.23

#BSBsphären

Im Sommer lädt das Staatsballett alljährlich zu Uraufführungen junger Choreograph:innen ins Prinzregententheater, in diesem Jahr erstmals unter dem Titel Sphären. Ballettdirektor Laurent Hilaire schafft damit eine Plattform für aufstrebende Künstler:innen, auf der sie mit etablierten Choreograph:innen in einen künstlerischen Dialog kommen. Gemeinsam mit Kurator Marco Goecke wählte Hilaire die diesjährigen Choreograph:innen aus. Marion Motin versetzte in Le Grand Sot Tänzer:innen und Publikum in eine Trance mit einer kongenialen Boléro-Performance in der Hip-Hop auf Ballett traf. Eine Verkörperung der Zeit zu Echo-Klängen aus der orthodoxen Kirchenmusik schuf Nicolas Paul, währen Fran Diaz der Frage nach dem Halt in Krisenzeiten nachging. Ebenfalls Ohrwurm-Qualitäten beschwor Marco Goeckes All Long Dem Day zu den betörenden Klängen von Nina Simones Sinnerman, das vom Bayerischen Junior Ballett München getanzt wurde. 

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SPHÄREN.01
SPHÄREN.01
SPHÄREN.01
SPHÄREN.01

Juli

JUBILÄUMSKONZERTE DES BAYERISCHEN STAATSORCHESTERS

#BSO500

Zwei Sonderkonzerte zum Jubiläum des Bayerischen Staatsorchesters feiern die Münchner „Hausgötter“ Richard Strauss und Wolfgang Amadeus Mozart. Im ersten der beiden Konzerte stehen instrumentale Spätwerke und ein früher Liederzyklus von Strauss auf dem Programm, im zweiten präsentiert die Holzbläsersektion des Orchesters zwei Bläserserenaden, neben Mozarts c-Moll-Werk außerdem noch Antonín Dvořáks Serenade in d-Moll.

1. JUBILÄUMSKONZERT RICHARD STRAUSS

Im 1. Jubiläumskonzert (im Nationaltheater München) dirigiert Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski ein Programm, das einen Bogen von der Musik des jungen Strauss bis zu zwei Beispielen seines instrumentalen Spätwerks schlägt. Unter dem Eindruck der Zerstörung des Münchner Opernhauses wurden die Metamorphosen komponiert, ein Epitaph auf eine untergegangene Epoche und ein Abgesang auf eine Zeit, deren Verstrickungen im vielstimmig verschlungenen Geflecht der 23 Solostreicher nachklingen. Mit der Sonatine für 16 Bläser greift Strauss die Besetzung eines Jugendwerkes auf. Selbstironisch als „Handgelenksübung“ bezeichnet, sozusagen als Postskriptum seines eigentlich abgeschlossenen Schaffens, ist dies Opus „aus der Werkstatt eines Invaliden“ doch zugleich Beispiel von Strauss’ kontrapunktischer Meisterschaft der emotionalen Verdichtung. Marlis Petersen ist seit Beginn ihrer Opernkarriere ein gerngesehener Gast im Nationaltheater, gefeiert als Königin der Nacht ebenso wie als Marietta oder Lulu und jüngst auch in Strauss-Partien wie Salome und Marschallin. Als gute Freundin des Bayerischen Staatsorchesters bereichert sie mit einer Rarität das Programm: Sie singt den Liederzyklus Mädchenblumen in einer Bearbeitung für Kammerensemble von Eberhard Kloke, in dessen Einrichtung des Rosenkavaliers das Orchester sie bei ihrem Rollendebüt als Marschallin begleitet hat.

ZUM 1. JUBILÄUMSKONZERT 

 

2. JUBILÄUMSKONZERT HOLZBLÄSER-SERENADEN

Das 2. Jubiläumskonzert (im Münchner Prinzregentheater) gestalten die Holzbläser des Bayerischen Staatsorchesters mit zwei Gipfelwerken der Serenadengattung. Wolfgang Amadeus Mozart hatte 1782, nachdem der Personalchef seines Salzburger Dienstherrn ihn mit einem Fußtritt aus dem Angestelltenverhältnis entfernt hatte, gerade begonnen, sich in Wien eine Existenz als freischaffender Komponist und Musiker aufzubauen; der Auftrag, für die von Joseph II. soeben neugegründete „kaiserliche Harmonie“ (Blaskapelle) ein Werk zu liefern, kam willkommen, aber kurzfristig („ich habe geschwind eine Nacht Musique machen müssen, aber nur auf harmonie“), und wie so oft überflügelte Mozarts Beitrag das Übliche bei Weitem: Im Grunde schuf er mit der nächtlich-düsteren Serenade in c-Moll eine veritable Bläsersymphonie. Antonín Dvořák hatte dieses Modell im Kopf, als er knapp hundert Jahre später seinerseits eine Serenade in einer Molltonart für Holzblasinstrumente schrieb – zwei Werke, die den Reichtum der Ausdrucksmöglichkeiten von Oboe, Klarinette, Horn und Fagott ausschöpfen, im Falle des böhmischen Komponisten noch bereichert durch Violoncello und Kontrabass.

ZUM 2. JUBILÄUMSKONZERT 

 
JUBILÄUMSKONZERT
JUBILÄUMSKONZERT
JUBILÄUMSKONZERT

SEMELE | Premiere 15.7.23

#BSOsemele

Semele ist die dritte Inszenierung von Regisseur Claus Guth an der Bayerischen Staatsoper. 2007 inszenierte er Giuseppe Verdis Luisa Miller, 2022 Bluthaus von Georg Friedrich Haas. Die erste Zusammenarbeit zwischen Guth und Bühnenbildner Michael Levine, Jenůfa von Leoš Janáček, feierte 2021 am Royal Opera House London Premiere. Michael Bauer (Licht) und Guth kennen sich seit der Hospitanzzeit an der Bayerischen Staatsoper zu Studienzeiten. Guths Inszenierung der Barockoper Dido and Aeneas, seine Diplomarbeit, feierte 1991 in der Münchner Reithalle Premiere. Händel und Guth haben seither Tradition: Radamisto Opernhaus Zürich 2004, Rinaldo Opernhaus Zürich 2008, Messiah Theater an der Wien 2009, Jephta De Nationale Opera Amsterdam 2016, Rodelinda Teatro Real Madrid 2017, Saul Theater an der Wien 2018 und Orlando Theater an der Wien 2019.

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SEMELE
SEMELE
SEMELE

Oper für alle

#BSOofa #operfueralle #BSOfestspiele #BMWoperanext

Sommer, Sonne und eine Open-Air-Oper: Unser Publikum genoss Musik unter freiem Himmel, mit einer Übertragung live aus dem Nationaltheater und einem Open-Air-Konzert. 

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AIDA | OPER FÜR ALLE 23.7.23

#BSOaida

Picknick, tolles Wetter und Verdis Aida. Über 10.000 Menschen waren am 23. Juli 2023 auf dem Max-Joseph-Platz vor dem Nationaltheater versammelt, um das Erlebnis Oper für alle zu genießen. Live aus dem Nationaltheater wurde Giuseppe Verdis Oper Aida auf den Platz übertragen. Bei sommerlichen Temperaturen verfolgten Groß und Klein die tragische Oper auf dem Bildschirm und im Zuschauerraum. Den erfolgreichen Abend feierten dann alle gemeinsam unter Konfettiregen auf den Stufen des Nationaltheaters.

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AIDA - OPER FÜR ALLE
AIDA - OPER FÜR ALLE
AIDA - OPER FÜR ALLE

September

Europa Tournee 2023 DES BAYERISCHEN STAATSORCHESTERS  

Das Bayerische Staatsorchester plante neben den Akademiekonzerten im heimischen München auch seine Konzertreisen im Rahmen seiner Musikalischen Akademie in Eigenregie. Für das Orchester waren die Reisen vom 7. September bis 23. September 2023 eine willkommene Gelegenheit als musikalischer Botschafter des Freistaats Bayern sein Profil im In- und Ausland zu schärfen und sich als künstlerisches Kollektiv weiterzuentwickeln. 

Unplugged seit 500 Jahren
#BSO500 #BSOontour

Meran

7.9.23

ZUM TERMIN

Luzern

8.9.23

ZUM TERMIN

Hamburg

10.9.23

ZUM TERMIN

Berlin

11.9.23

ZUM TERMIN

Bukarest

13.9.23

ZUM TERMIN

Bukarest

14.9.23

ZUM TERMIN

München - Oper für alle

16.9.23

ZUM TERMIN

London

18.9.23

ZUM TERMIN

London

19.9.23

ZUM TERMIN

Paris

21.9.23

ZUM TERMIN

Linz

22.9.23

ZUM TERMIN

Wien

23.9.23

ZUM TERMIN
 
Meran © G. Schied
Meran © W. Hösl
Luzern © G. Schied
Luzern © G. Schied
Luzern © G. Schied
Hamburg © W. Hösl
Hamburg © W. Hösl
Berlin © G. Schied
Berlin © G. Schied
Bukarest © G. Schied
Bukarest © G. Schied
München © G. Schied
München © G. Schied
London © G. Schied
London © G. Schied
Paris © G. Schied
Paris © G. Schied
Linz © G. Schied
Linz © G. Schied
Wien © G. Schied
Wien © G. Schied
Wien © G. Schied
Wien © G. Schied
Wien © G. Schied

Oktober

Dokumentarfilm von BR-KLASSIK und ARTE: 500 Jahre Bayerisches Staatsorchester

#BSO500

Der Dokumentarfilm war eine gemeinsame Produktion von BR-KLASSIK und ARTE. Die Hommage "500 Jahre Bayerisches Staatsorchester" von Victor Grandits und Magdalena Adugna strebte danach, das Mysterium dieses lebendigen Gebildes zu entschlüsseln. 

MEHR INFORMATIONEN

 
500 JAHRE BAYERISCHES STAATSORCHESTER
500 JAHRE BAYERISCHES STAATSORCHESTER
500 JAHRE BAYERISCHES STAATSORCHESTER

1. AKADEMIEKONZERT: KIRILL PETRENKO

#BSOako

Die achte Symphonie von Gustav Mahler ist ein Gipfelpunkt nicht nur seines eigenen Schaffens, sondern der Gattung überhaupt; im Grunde markiert sie sogar die Kulmination zweier Genres der Tonkunst, der Symphonie und des Oratoriums, verknüpft sie doch musikalische Elemente, wie sie Ludwig van Beethoven in seiner neunten Symphonie (die erstmals auch die menschliche Stimme einbezieht) und in seiner Missa solemnis (die den geistlichen Text in eine symphonische Struktur integriert) vorgebildet hat. Während Mahlers Achte einerseits in Ausmaß und im Aufgebot der ausführenden Kräfte rekordverdächtige Höhen erklimmt – den vom Uraufführungsveranstalter Emil Gutmann geprägten Begriff „Symphonie der Tausend“ akzeptierte der Komponist nur zähneknirschend –, rührt sie andererseits an die Tiefen von Mahlers Weltanschauung und seiner religiösen und philosophischen Überzeugungen.

Gustav Mahler spielte eine wichtige Rolle in den Akademiekonzerten, die Kirill Petrenko mit dem Bayerischen Staatsorchester gestaltete; kein Komponistenname erschien häufiger auf seinen Programmen. Neben der dritten, fünften und sechsten Symphonie, dem Lied von der Erde und weiteren Orchesterliedern erlangte vor allem die Aufführung der siebten Symphonie nachhallende Bedeutung, da mit ihrem Mitschnitt das Label Bayerische Staatsoper Recordings aus der Taufe gehoben werden sollte. Es ist die einzige Audioaufnahme, die Kirill Petrenko aus seiner Münchner Zeit zur Veröffentlichung freigegeben hat, und dass sie dieser Auszeichnung würdig ist, haben nicht zuletzt eine Reihe von Nominierungen und Preisen der Schallplattenindustrie gezeigt, insbesondere der prestigeträchtige Gramophone Award in der Kategorie Orchesterwerke. Eine Aufführung der achten Symphonie war seit langem geplant und sollte ursprünglich in der Spielzeit 2019/20 stattfinden, Kirill Petrenkos letzter als amtierender Bayerischer Generalmusikdirektor. Die Corona-Pandemie machte diesen Plan zunichte. Unter der Ägide des neuen Intendanten Serge Dorny konnte nun die Einladung durch die Musikalische Akademie – mit vielen der schon 2021 vorgesehenen Solisten – endlich verwirklicht werden.

ZUM KONZERT 

 
1. AKADEMIEKONZERT
1. AKADEMIEKONZERT

Le nozze di Figaro | Premiere 30.10.23

#BSOfigaro

Le nozze di Figaro eröffnete die neue Spielzeit 23 - 24 und war die erste Zusammenarbeit des in Kasachstan geborenen Regisseurs Evgeny Titov, der jüngst an der Komischen Oper Berlin und am Residenztheater München debütierte, mit der renommierten irischen Bühnen- und Kostümbildnerin Annemarie Woods und der kanadischen Lichtdesignerin D.M. Wood. Mit der Dramaturgin und Musikwissenschaftlerin Janine Ortiz verbindet Titov eine lange Arbeitsbeziehung im Sprechtheater, u. a. bei den Salzburger Festspielen und am Düsseldorfer Schauspielhaus. Die Musikalische Leitung hatte Stefano Montanari inne, der an der Bayerischen Staatsoper bereits mehrfach als Spezialist für Repertoire des Barock und der Frühklassik gastierte.

ZUM STÜCK

 
LE NOZZE DI FIGARO
LE NOZZE DI FIGARO
LE NOZZE DI FIGARO

November

2. AKADEMIEKONZERT: KENT NAGANO

#BSOako

Ein langerwartetes Wiedersehen: Kent Nagano, ehemaliger Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, kehrte im Jubiläumsjahr des Bayerischen Staatsorchesters zurück und dirigierte das 2. Akademiekonzert. Das Programm spiegelte seine Leidenschaft wieder, scheinbar Vertrautes mit Halbvergessenem und ganz Neuem zu kombinieren.

ZUM KONZERT

 
2. AKADEMIEKONZERT
2. AKADEMIEKONZERT
2. AKADEMIEKONZERT

AwardS UND auszeichnungen


International Opera Awards: Bayerische Staatsoper ist „Opera Company of the Year“ und Krieg und Frieden wurde als "New Production" des Jahres ausgezeichnet

Die Bayerische Staatsoper erhielt die Auszeichnung als „Opera Company of the Year“ (Opernhaus des Jahres) der International Opera Awards 2023. Bereits zum elften Mal wurden die International Opera Awards, die Oscars der Opernwelt, verliehen. Die Verleihung fand im Teatr Wielki in Warschau in einem festlichen Rahmen statt. Neben der Auszeichnung als Opernhaus des Jahres wurde auch die vielbeachtete Neuproduktion Krieg und Frieden als „New Production“ des Jahres ausgezeichnet.

„Orchester des Jahres“ - Erneute Auszeichnung bei Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Opernwelt 

Die Bayerische Staatsoper wurde bei der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Opernwelt mehrfach ausgezeichnet. Bei der jährlichen Umfrage unter über 40 internationalen Musikkritiker:innen wurden Auszeichnungen in 15 Kategorien vergeben. Das Bayerische Staatsorchester wurde erneut zum „Orchester des Jahres“ gewählt, Dmitri Tcherniakov ist „Regisseur des Jahres“. Die Inszenierung von Krieg und Frieden an der Bayerischen Staatsoper wird als „Aufführung des Jahres“ ausgezeichnet, Konstantin Krimmel ist „Nachwuchssänger des Jahres“.

Faust-Preis 2023

Vera-Lotte Boecker erhielt für ihre Rolle als Nadja in Bluthaus den Faust-Preis als beste Darsteller:in Musiktheater.

Österreichischer Musiktheaterpreis 2023

Die Bayerische Staatsoper erhielt den Österreichischen Musiktheaterpreis 2023 für die Produktion Bluthaus, Regisseurin Friederike Blum erhielt den Götz-Friedrich-Preis für Musiktheaterregie. 

Grand Prix für Orphea in love beim Golden Prague Festival

Orphea in love von Regisseur Axel Ranisch wurde beim Golden Prague Film Festival mit dem Grand Prix ausgezeichnet.

 
INTERNATIONAL OPERA AWARDS 2023
INTERNATIONAL OPERA AWARDS 2023
INTERNATIONAL OPERA AWARDS 2023
INTERNATIONAL OPERA AWARDS 2023

BAYERISCHE STAATSOPER RECORDINGS (BSOrec)

#BSOrec

Seit Mai 2021 dokumentiert die Bayerische Staatsoper ihre Exzellenz, Vielseitigkeit und Tradition mit dem hauseigenen Label: Bayerische Staatsoper Recordings.
Entdecken Sie ausgewählte Opernproduktionen und Konzertmitschnitte von diesem Jahr!

ZUM OPERNSHOP 

 
MUNICH OPERA HORNS: VOYAGER
ELIAS
ANDREA CHÉNIER

DAS NATIONALTHEATER FEIERT 60. GEBURTSTAG

#BSOjubiläum

Vor sechzig Jahren, am 21. November 1963, ereignete sich ein Wunder: Das Münchner Nationaltheater wurde feierlich wiedereröffnet: fast zwanzig Jahre nach Kriegsende. Ein Wunder insofern, als es großer Beharrlichkeit bedurfte, in wirtschaftlich klammen Nachkriegszeiten dieses Großprojekt umzusetzen. Zwei Jahrzehnte hatten die Münchner:innen mit dem Torso im Herzen der Stadt leben müssen. Nun war es wiedererstanden – ein Bekenntnis zur Kulturstadt München. 

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NATIONALTHEATER 1963
WIEDERERÖFFNUNG 1963
WIEDERERÖFFNUNG 1963

Le Parc | BALLETTPremiere 25.11.23

#BSBleparc

1994 hatte Angelin Preljocaj Le Parc 1994 für das Ballett der Opéra de Paris mit Isabelle Guérin and Laurent Hilaire in den Hauptrollen geschaffen. 2023 nun holte Laurent Hilaire das Meisterwerk nach München und gab sein Wissen an die aktuelle Tänzer:innengeneration weiter. Le Parc handelt von den Phasen einer galanten Verführung und bietet einen faszinierenden Blick auf die flüchtigen Momente der Liebe. Im Verlauf des Geschehens entwickelte sich ein Spiel zwischen Verlockung und Hingabe, zwischen aufkeimenden und enttäuschten Liebschaften, zwischen flüchtigen und doch lange nachhallenden Begegnungen. Preljocaj wirft einen zeitgenössischen Blick auf die stark stilisierten Traditionen und Regeln für die Liebe und das Leben des 17. und 18. Jahrhunderts. Das Hauptpaar kommt sich über die drei Akte des Balletts immer näher und findet schließlich im letzten Pas de deux, das als „fliegender Kuss“ bekannt geworden ist, zusammen.

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LE PARC
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Dezember

Die fledermaus | Premiere 23.12.23

#BSOfledermaus

Regiesseur Barrie Kosky zeigt nach u. a. Das schlaue Füchslein, Der Rosenkavalier und Agrippina mit der Inszenierung von Die Fledermaus seine sechste Regiearbeit am Nationaltheater: Der Rosenkavalier und Der feurige Engel entstanden unter der Musikalischen Leitung von Münchens Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski, mit dem Barrie Kosky bereits seit Beginn seiner Intendanz an der Komischen Oper Berlin 2012/13 eine enge Zusammenarbeit pflegt. Für Die Fledermaus setzen beide diese Zusammenarbeit fort. Für das Kostümbild zeichnet sich Klaus Bruhns verantwortlich. Die Bühne entwirft Rebekka Ringst, die bereits für Der feurige Engel und Agrippina die Theaterräume entwickelt hat. Die Choreografie übernimmt Otto Pichler. Er war schon für Der feurige Engel zu Gast am Nationaltheater.

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DIE FLEDERMAUS
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Die fledermaus | „RACHE UND LIEBE“

#BSOfledermaus

Während der laufenden Proben für die Neuinszenierung der Johann Strauß-Operette Die Fledermaus an der Bayerischen Staatsoper begannen am 1. Dezember 2023 im Nationaltheater die Dreharbeiten für eine Produktion von ARD Kultur  – u.a. mit Marie Nasemann, Eidin Jalali, Wilson Gonzales Ochsenknecht und Vivien König. „Rache und Liebe“ (AT) wird voraussichtlich im Sommer 2024 in der ARD Mediathek und auf ardkultur.de veröffentlicht.

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Jubiläums-Benefizkonzert

#BSO500

Das letzte große Konzert im Jubiläumsjahr des Bayerischen Staatsorchesters fand im Münchner Dom, dem als „Frauenkirche“ wohl weltweit berühmtesten architektonischen Symbol der bayerischen Landeshauptstadt statt. Es feierte mit der Missa BWV 232I, der Frühfassung von Bachs h-Moll-Messe, die kirchenmusikalische Vergangenheit des Ensembles, die Verwurzelung in der Tradition und die stilistische Vielseitigkeit, die sich der Klangkörper über die Jahrhunderte erarbeitet und bewahrt hat. Junge Sänger*innen, fast sämtlich als aktuelle und ehemalige Mitglieder von Ensemble und Opernstudio dem Haus eng verbunden, wirkten als Solist*innen mit, ebenso wie der Münchner Bach-Chor, seit Jahrzehnten eine Institution der chorischen Musik von Barock bis Gegenwart.

Das orchestrale Feier-Jahr endet mit einem Signal im Geiste von Oper für alle: Das Bayerische Staatsorchester möchte so weit wie möglich daran mitwirken, Musik und überhaupt Kultur für alle zugänglich zu machen. Daher kommt der Erlös dieses Konzerts dem gemeinnützigen Verein KulturRaum München zugute, der von Armut betroffene Münchner dabei unterstütz, durch Besuche im Theater, Kino oder Konzert am kulturellen Leben der Stadt teilzunehmen.

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