Okka von der Damerau
Okka von der Damerau zählt zu den führenden Mezzosopranistinnen ihrer Generation und ist regelmäßig an den Opernhäusern in Mailand, Neapel, Florenz, Paris, Barcelona, Madrid, Wien, Amsterdam, Chicago, Tokio, Hamburg, Baden-Baden und Dresden sowie an der Deutschen Oper Berlin und bei Festivals wie den Bayreuther Festspielen, dem Spring Festival Tokyo, dem Edinburgh International Festival zu Gast. Zu ihrem Repertoire gehören Wagner-Partien wie Ortrud, Brangäne, Fricka, Waltraute, Erda, Venus und Brünnhilde, die Titelpartie in Strauss’ Ariadne auf Naxos, Ježibaba (Rusalka), Azucena (Il trovatore) und Ulrica (Un ballo in maschera). Konzertauftritte führten sie u. a. zu den Berliner Philharmonikern, den Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, zum Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, zum Los Angeles Philharmonic, zum Cleveland Orchestra, zum Chicago Symphony Orchestra, zum NHK Symphony Orchestra und zum Hong Kong Philharmonic. Als Ensemblemitglied von 2010 bis 2021 und als Gast war sie an der Bayerischen Staatsoper u. a. als Ulrica, 3. Dame (Die Zauberflöte), Suzuki (Madama Butterfly), Orlofsky (Die Fledermaus), Charlotte (Die Soldaten), Waltraute, Brangäne, Venus, Ježibaba und Ariadnezu erleben. Unter Kirill Petrenko sang sie im 3. Akademiekonzert 2013/14 den Solopart in Mahlers dritter sowie im 1. Akademiekonzert 2023/24 eine der Solopartien in Mahlers achter Symphonie; 2016 sang sie unter der Leitung von Zubin Mehta die Waldtaube in Schönbergs Gurre-Liedern.
(Stand: 2026)