18.00 Uhr | Nationaltheater

TOSCA

Giacomo Puccini

Preise L , € 163 / 142 / 117 / 91 / 64 / 39 / 15 / 11 Abo-Serie 61

Oper

Oper
#BSOtosca

TOSCA

Komponist Giacomo Puccini. Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama La Tosca von Victorien Sardou.

Melodramma in drei Akten (1900)

empfohlen ab 16 Jahren

In italienischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.

Dauer ca. 2 Stunden 40 Minuten

1. Akt ca. 18.00 - 18.55 Uhr Pause ca. 18.55 - 19.25 Uhr 2. Akt ca. 19.25 - 20.10 Uhr 3. Akt ca. 20.10 - 20.40 Uhr

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Es gibt wenige Opern, die vom ersten Takt an dermaßen unter Hochdruck stehen, wenige, in denen den Temperaturumschwung von eiskalter Berechnung zur Überhitzung in Sekundenschnelle vonstattengeht. Und kaum eine, in der private Verstrickung und persönliche Tragik so mit politischer Haltung in historischer Genauigkeit verwoben sind. Giacomo Puccinis Tosca hat seit der Uraufführung das Publikum elektrisiert. Die Schockwelle, die von dieser Oper ausging, war so stark, dass noch Jahrzehnte viele Reaktionen eher von der Fassungslosigkeit und Überwältigung der Betroffenen sprechen als von den Qualitäten des Stückes selbst und seiner Dreiecksgeschichte um die Sängerin Floria Tosca, den Maler Mario Cavaradossi und den Polizeichef Baron Scarpia. Das Künstlertum des Protagonistenpaars Tosca und Cavaradossi ist dabei keine koloristische Zutat, sondern definiert das Profil ihrer Charaktere; es begründet die Exzentrik Toscas ebenso wie die Liberalität Cavaradossis und erklärt auch das ausgeprägte Selbstbewusstsein der Sängerin: Aus der Heroine der Bühne wird eine Heldin im Leben. Auch die Erscheinung Scarpias ist als Auswuchs seiner entfesselten totalitären Macht zu verstehen, und sein sexueller Sadismus heute noch einer der wahrhaft skandalösen Momente der Opernliteratur. Überhaupt ist das historische Detail nicht Staffage, sondern bildet „die Voraussetzung des Konflikts zwischen den Vertretern zweier gegensätzlicher Gesellschaftssysteme“ (Norbert Christen) in einer Zeit der Krise. Mit seinem Geflecht musikalischer Erkennungsmotive, die sich – mit Ausnahme der starren Scarpia-Akkorde – sensibel den Situationen anpassen, erreicht Puccini eine neue Dimension von durchkomponierter Opernstruktur; im enorm dichten Zusammenhalt der Partitur schafft er gleichwohl Inseln, in denen sich Reflexion zu Momenten höchster arioser Intensität verdichten.

Besetzung

  • Bayerisches Staatsorchester
  • Bayerischer Staatsopernchor
  • Kinderchor der Bayerischen Staatsoper
  • Münchner Knabenchor
Szene Tosca: Ein Liebespaar umarmt sich auf der BühneSzene aus Tosca: Ein Mann und eine Frau streiten sich vor einem GemäldeSzene aus Tosca: Die Polizei verhaftet einen Mann vor einer ModonnenstatueSzene aus Tosca: Eine Gruppe von Menschen auf der Bühne, zwei Männer diskutierenSzene aus Tosca: Eine Wohnung auf der Bühne, vier Menschen im Wohnzimmer Szene Tosca: Ein Liebespaar umklammert sich auf dem BodenSzene Tosca: Ein Liebespaar vor einer Leinwand mit dem Abdruck eines FrauenkörpersSzene Tosca: Ein Liebespaar mit Koffern; im Hinergund das MeerSzene Tosca: Ein Mann  singt vor einer schwarz7weißen FilmaufnahmeSzene Tosca: Ein Mann und eine Filmkamera vor einer MadonnenstatueSzene Tosca: Drei Männer streiten sich