17.00 Uhr | Nationaltheater

Die Walküre

Richard Wagner

Preise U Münchner Opernfestspiele, Abo-Serie 45

Oper

Oper
ausverkauft
#BSOwalküre

Die Walküre

Premiere am 25. Juni 2026

Komponist Richard Wagner. Dichtung von Richard Wagner.

Erster Tag des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen (1870)

empfohlen ab 14 Jahren

In deutscher Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion.

Dauer ca. 5 Stunden 10 Minuten

1. Akt ca. 17.00 - 18.10 Uhr Pause ca. 18.10 - 18.40 Uhr 2. Akt ca. 18.40 - 20.15 Uhr Pause ca. 20.15 - 21.00 Uhr 3. Akt ca. 21.00 - 22.10 Uhr

Koproduktion mit dem Gran Teatre del Liceu, Barcelona

Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.

Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR-Klassik übertragen. 
 

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Medienpartner

Mit freundlicher Unterstützung der Freunde des Nationaltheaters in München e. V.

Richard Wagner schrieb Die Walküre als zweiten der vier Teile des gewaltigen Musiktheater-Epos Der Ring des Nibelungen, das auf dem mittelalterlichen Nibelungenlied und altnordischen Göttersagen basiert. Wotan, der oberste Gott, hat mit einer Menschenfrau Zwillinge gezeugt, Siegmund und Sieglinde. Die beiden zeugen wiederum ein Kind, wodurch Wotan seine Herrschaft gefestigt sieht. Seine Frau Fricka widersetzt sich seinen Plänen und fordert – als Beschützerin der Ehe traditioneller Denkart – den Tod Siegmunds. Widerwillig fügt sich Wotan, auch wenn dies zum Bruch mit seiner Lieblingstochter Brünnhilde führt.

Nach dem Auftakt mit Das Rheingold, in dem er zeigte, wie die Götter wieder zu ihrer ursprünglichen Macht zurückfinden, nehmen Regisseur Tobias Kratzer und sein Team nun den Begriff der Unbehaustheit in den Fokus, und zwar „sowohl im konkreten Sinne (Siegmund, der ohne Zuhause und Heimat auf der Flucht ist) als auch im Metaphorischen (Wotan, der sich zunehmend einsamer und verlorener fühlt in den Weiten von Unendlichkeit und kosmischer Angst)“ (Tobias Kratzer). Das Stück, so Kratzer, stelle die Frage, „ob Liebe die Lösung sein könnte für dieses Dilemma?“ Und ob sich „die Unbehaustheit durch Liebe ‚heilen‘ oder zumindest zeitweise vergessen lassen“ könne oder vielleicht doch die größte aller Selbsttäuschungen sei.

Besetzung

  • Bayerisches Staatsorchester

Kommende Vorstellungen

Zeitstrahl

  1. 0900-11-10
  2. 1000-06-01
  3. 1300-02-28
  4. 1757-01-30
  5. 1813-04-11
    1814-11-13
    1815-07-10
  6. 1830-12-15
    1833-10-07
    1836-08-08
    1839-06-11
  7. 1842-03-23
    1843-09-24
    1845-06-03
    1848-11-12
    1849-05-28
  8. 1850-10-20
    1851-01-27
    1852-05-10
    1853-08-22
    1854-03-05
    1855-09-09
    1856-07-22
    1857-06-08
    1858-08-09
  9. 1860-03-04
    1862-06-17
    1863-08-17
    1864-07-10
    1865-04-11
    1866-06-03
    1868-02-02
    1869-03-07
  10. 1870-04-11
    1871-11-14
    1872-02-05
    1874-06-23
    1876-05-15
    1878-06-09
  11. 1882-05-14
    1883-04-21
    1889-03-11
  12. 1895-12-31
  13. 1905-08-15
  14. 1924-10-14
    1925-06-03
  15. 1933-08-28
  16. 1979-10-09
  17. 2004-06-09
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  1. Historisches Ereignis
    900

    In der Inschrift auf dem schwedischen Runenstein in Rök wird eine Walküre namens Gunnr erwähnt. Die Bezeichnung „valkyrja“ setzt sich aus den altnordischen Wörtern „valr“ („Ablegen der Leichen auf dem Schlachtfeld“) und „kjósa” („wählen“, siehe auch „kiesen“, heute „küren“) zusammen. In dem Wikingerlied Hrafnsmál (Das Rabenlied) werden die Heldentaten des norwegischen Königs Harald I. im Dialog zwischen einem Raben und einer Walküre geschildert.

  2. Historisches Ereignis
    1000

    Im altenglischen Epos Beowulf, dessen Handlung in Skandinavien spielt, wird erstmals der Stammvater der Völsungen, genannt „Waels“, erwähnt. Seine Herkunft führt er direkt auf den Göttervater Odin zurück. Dieser, auch Wotan oder Wodan genannt, ist der Hauptgott der nordischen Mythologie.

  3. Historisches Ereignis
    1300

    Das Nibelungenlied, ein Epos mit ca. 2400 Strophen in mittelhochdeutscher Sprache, entsteht. Es existieren ungefähr 35 Handschriften, die aus der Zeit vom 13. bis zum Anfang des 16. Jh.s stammen. Eine der drei bedeutungsvollsten, die 2009 in die Liste des UNESCOWeltdokumentenerbes aufgenommen wurden, wird heute in der Bayerischen Staatsbibliothek verwahrt. 
    In Island entstehen zwei Edda-Werke. Die um 1220 entstandene sogenannten Snorra-Edda von Snorri Sturluson ist eine Textsammlung über nordische Mythen für skandinavische Hofdichter. Die Lieder-Edda von 1270 enthält die Götter- und Heldensagen in Form von Liedern und Sprüchen. 
    Auch die Völsunga saga entsteht wohl auf Island, vermutlich ungefähr zeitgleich mit der Lieder-Edda, mit der es auch inhaltliche Überschneidungen gibt. Sie gilt als eine von Richard Wagners Hauptquellen für den Ring des Nibelungen
    Eine der blutrünstigsten Szenen der gesamten nordischen Literatur findet sich in der Njáls saga des ausgehenden 13. Jhs. Darin finden sich zwölf geheimnisvolle Frauen in einem Webraum ein und weben unter Absingen von Schlachtgesängen aus Därmen statt Fäden einen Stoff; als Gewichte des Webstuhls dienen Totenschädel.

  4. Historisches Ereignis
    1757

    Der Schweizer Gelehrte Johann Jakob Bodmer veröffentlicht gemeinsam mit seinem Kollegen Johann Jakob Breitinger die erste Übersetzung ins Hochdeutsche von Teilen des kurz zuvor in der Bibliothek der Reichsgrafen von Hohenems wiederentdeckten Nibelungenlieds. 1782 erfolgt die erste vollständige Ausgabe des Nibelungenlieds.

  5. Werkrelevantes Ereignis
    1813

    22. Mai: Richard Wagner wird in Leipzig geboren.
    16. bis 19. Oktober: Völkerschlacht bei Leipzig, die das Ende der Befreiungskriege bedeutet und Napoleon zwingt, sich aus Deutschland zurückzuziehen.
    23. November: Wagners Vater stirbt mit 43 Jahren an Thyphus.
     

  6. Werkrelevantes Ereignis
    1814

    28. August: Wagners Mutter heiratet den Schauspieler und Maler Ludwig Geyer und zieht noch im selben Jahr mit ihren acht Kindern zu ihm nach Dresden.

  7. 1815

    Gründung des Deutschen Bundes als Staatenverband in der Nachfolge des Heiligen Römischen Reiches. Er zerbricht 1866 aufgrund von Machtkämpfen zwischen Preußen und Österreich.

  8. Werkrelevantes Ereignis
    1830

    Grundsteinlegung zum Bau der Walhalla in Donaustauf bei Regensburg. Nach dem Niedergang des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation in der Napoleonischen Zeit beauftragte der bayerische König Ludwig I. den Architekten Leo von Klenze, eine Gedenkstätte für bedeutende Persönlichkeiten „teutscher Zunge“ zu errichten. Als Vorbild diente der Parthenon auf der Akropolis in Athen. Der Name bezieht sich auf die Ruhe- und Ruhmeshalle für im Kampf gefallene Helden in der germanischen Mythologie. Die Gedenkstätte wurde am 18. Oktober 1842 feierlich eröffnet. 
    24. Dezember: Erste öffentliche Aufführung eines Stücks von Wagner, Ouvertüre für Orchester in B-Dur, die sogenannte Paukenschlag-Ouvertüre, am Leipziger Hoftheater.

  9. Werkrelevantes Ereignis
    1833

    Wagner wird Chordirektor am Würzburger Theater; es folgen Engagements als Kapellmeister an den Theatern in Magdeburg, Königsberg und Riga.

  10. Werkrelevantes Ereignis
    1836

    24. November: Hochzeit mit der Schauspielerin Minna Planer in Königsberg

  11. Werkrelevantes Ereignis
    1839

    Wegen hoher Schulden flieht der Komponist nach Paris, wo er bis 1842 leben wird.

  12. Werkrelevantes Ereignis
    1842

    7. April: Wagner verlässt Paris und zieht nach Dresden. 
    20. Oktober: Uraufführung der Oper Rienzi in Dresden

  13. Werkrelevantes Ereignis
    1843

    2. Januar: Der fliegende Holländer wird ebenfalls in Dresden uraufgeführt. 
    Wagner wird zum königlich-sächsischen Hofkapellmeister bestallt.

  14. Werkrelevantes Ereignis
    1845

    25. August: Ludwig II. von Bayern kommt auf Schloss Nymphenburg zur Welt. 
    19. Oktober: Uraufführung des Tannhäuser in Dresden Erste Beschäftigung mit dem Nibelungen-Mythos im Zuge der Arbeiten an Lohengrin.

  15. Werkrelevantes Ereignis
    1848

    Februar: revolutionäre Unruhen erreichen Deutschland, Freiheit und nationale Einheit werden gefordert. 
    1. April: Zum ersten Mal erwähnt Wagner einen auf der Siegfried-Sage basierenden Opernplan, und zwar gegenüber seinem Freund, dem Schauspieler und Sänger Eduard Devrient. 
    18. Mai: Das erste frei gewählte Parlament für ganz Deutschland tritt in der Frankfurter Paulskirche zusammen, um eine Verfassung für den deutschen Nationalstaat zu erarbeiten. 
    4. Oktober: Wagner beendet einen Prosaentwurf, der später als Der Nibelungen-Mythus. Als Entwurf zu einem Drama veröffentlicht wird, und verfasst die Prosaversion von Siegfried’s Tod.

  16. Historisches Ereignis
    1849

    Wagner nimmt am Dresdner Maiaufstand teil und muss fliehen. Am 28. Mai gelangt er nach Zürich.

  17. Werkrelevantes Ereignis
    1850

    28. August: Uraufführung von Lohengrin in Weimar

  18. Werkrelevantes Ereignis
    1851

    Wagner beschließt, aus Siegfried’s Tod zwei Opern zu machen (Siegfried und Götterdämmerung), im Laufe des Jahres entsteht die Idee einer Ring-Tetralogie. 
    November: Wagner entwirft Skizzen zu Das Rheingold und Die Walküre.

  19. 1852

    15. Dezember: Das Textbuch zum gesamten Ring des Nibelungen ist gedichtet, Wagner präsentiert von da an regelmäßig Ausschnitte daraus in Lesungen.

  20. Werkrelevantes Ereignis
    1853

    Februar: Der vollständige Text zum Ring wird in einer Auflage von 50 Exemplaren privat gedruckt. 
    1. November: Kompositionsbeginn von Das Rheingold.

  21. Werkrelevantes Ereignis
    1854

    22. März: Heinrich Dorns Oper Die Nibelungen wird unter Franz Liszt in Weimar uraufgeführt. 
    28. Juni: Die musikalische Skizze zu Die Walküre entsteht, Wagner arbeitet daran bis zum 27. Dezember. 
    26. September: Die Rheingold-Partitur ist vollendet.

  22. Werkrelevantes Ereignis
    1855

    Januar: Wagner beginnt die Partitur-Erstschrift zur Walküre. Entgegen seinen Gepflogenheiten arbeitet er parallel dazu ab dem 14. Juli bereits an der Partitur-Reinschrift.

  23. Werkrelevantes Ereignis
    1856

    23. März: Fertigstellung der Walküre
    22. Oktober: Anlässlich der Feier des 45. Geburtstags von Franz Liszt in Zürich improvisiert Wagner eine Aufführung des ersten Aufzugs der Walküre. Der Komponist übernimmt die beiden männlichen Gesangsrollen, während Liszt den Klavierpart vom Blatt spielt.

  24. Werkrelevantes Ereignis
    1857

    Wagner unterbricht die Arbeit am Ring und wendet sich der Komposition von Tristan und Isolde zu. 
    18. August: Heirat des Pianisten und Dirigenten Hans von Bülow mit Franz Liszts Tochter Cosima.

  25. Werkrelevantes Ereignis
    1858

    Wagner wohnt vorübergehend in Venedig, später in Paris.

  26. Werkrelevantes Ereignis
    1860

    12. August: Nach langen Jahren im Exil ist der Komponist dank einer Amnestie wieder in Deutschland willkommen. Nur nach Sachsen darf er erst zwei Jahre später wieder einreisen.

  27. Werkrelevantes Ereignis
    1862

    26. Dezember: Wagner gibt das erste von drei Konzerten im Wiener Musikverein mit Ausschnitten aus dem Ring des Nibelungen. Besonders gefeiert wird der Walkürenritt.

  28. Werkrelevantes Ereignis
    1863

    Das Vorwort zur Herausgabe der Dichtung des Bühnenfestspiels ‚Der Ring des Nibelungen‘ wird publiziert. Beginn der Beziehung von Wagner mit Cosima von Bülow

  29. Werkrelevantes Ereignis
    1864

    10. März: Am Todestag seines Vaters wird der junge Kronprinz als Ludwig II. König von Bayern. 
    Ludwig II. lädt den Komponisten nach München ein; Wagners permanente Geldsorgen scheinen ein Ende zu finden: Der Monarch gewährt dem Komponisten finanzielle Unterstützung, damit er den Ring des Nibelungen fertigstellen kann. 
    Juni: Der König erteilt dem Historienmaler Michael Echter den Auftrag, im 60 Meter langen Gang, der zu seinen Gemächern führt, 30 Fresken über Sujets aus dem Ring herzustellen. Wagner begleitet den Prozess und bezeichnet die Illustrationen als „Vorarbeit für die einstige Aufführung des Nibelungenwerks“. Tatsächlich dienen diese Malereien später als visuelle Anregung für die Münchner Ring-Uraufführungen. 1944 wird der Gang zerstört. Im Gegensatz dazu sind die Nibelungensäle der Residenz konserviert und restauriert und heute noch zu besichtigen.

  30. Werkrelevantes Ereignis
    1865

    10. Juni: Uraufführung von Tristan und Isolde in München. 
    Das erste Kind von Wagner mit Cosima, Isolde, kommt zur Welt.

  31. Werkrelevantes Ereignis
    1866

    Wagner muss aufgrund diverser Skandale München verlassen. Im April zieht er nach Tribschen bei Luzern. 
    3. Oktober: Der Preußisch-Österreichische Krieg führte zur Niederlage Österreichs und Bayerns und zur Auflösung des Deutschen Bundes.

  32. Werkrelevantes Ereignis
    1868

    21. Juni: Uraufführung von Die Meistersinger von Nürnberg in München

  33. Werkrelevantes Ereignis
    1869

    22. September: Das Rheingold wird auf Befehl von König Ludwig II. am Hof- und Nationaltheater in München uraufgeführt. Wagner, dem eine Gesamtaufführung aller vier Teile vorschwebt, widersetzt sich, kann die Aufführung in München aber nicht verhindern.

  34. 1870

    26. Juni: Die Walküre wird ebenfalls am Hof- und Nationaltheater in München uraufgeführt, erneut gegen den Willen des Komponisten. 
    18. Juli: Cosima lässt sich von Hans von Bülow scheiden. 
    25. August: Hochzeit von Cosima und Richard Wagner in Luzern.

  35. Werkrelevantes Ereignis
    1871

    18. Januar: Das Deutsche Kaiserreich wird im Schloss Versailles ausgerufen und Wilhelm I. zum Kaiser ernannt. 
    5. Februar: Die Siegfried-Partitur ist vollendet. 
    April: Wagner plant, seine Idee vom Festspielhaus in Bayreuth zu verwirklichen und kündigt für den Sommer 1873 die ersten Bayreuther Festspiele an.

  36. Werkrelevantes Ereignis
    1872

    24. April: Übersiedlung nach Bayreuth. 
    22. Mai: Der Bau des von Ludwig II. mitfinanzierten Festspielhauses beginnt.

  37. Werkrelevantes Ereignis
    1874

    28. April: Einzug in die Villa Wahnfried. 
    21. November: Die Komposition der Tetralogie ist mit der Götterdämmerung abgeschlossen.

  38. Werkrelevantes Ereignis
    1876

    3. Juni: Die Proben im Bayreuther Festspielhaus für den ersten vollständigen Ring des Nibelungen beginnen. König Ludwig II. ist bei allen vier Generalproben anwesend, die der Walküre ist am 7. August. 
    13.–17. August: Eröffnung der ersten Bayreuther Festspiele mit der Uraufführung von Siegfried und Götterdämmerung sowie der Erstaufführung des gesamten Ring-Zyklus. Bis zum 30. August wird die vollständige Tetralogie noch zwei Mal aufgeführt.

  39. Werkrelevantes Ereignis
    1878

    Am Hof- und Nationaltheater in München ist erstmals der komplette Ring zu erleben, ein Jahr später folgt Wien, drei Jahre später Berlin.

  40. Werkrelevantes Ereignis
    1882

    26. Juli: Parsifal wird bei den zweiten Bayreuther Festspielen uraufgeführt (finanzielle Schwierigkeiten verhinderten eine frühere Ausgabe der Festspiele). Insgesamt finden 16 Vorstellungen statt.

  41. Werkrelevantes Ereignis
    1883

    13. Februar: Wagner stirbt in Venedig. 18. 
    Februar: Der Komponist wird in einer Gruft im Garten seiner Villa Wahnfried in Bayreuth beigesetzt.

  42. Werkrelevantes Ereignis
    1889

    Die Metropolitan Opera in New York bringt ihren ersten Ring des Nibelungen heraus.

  43. Werkrelevantes Ereignis
    1895

    Der Ring des Nibelungen steht erstmals seit der Uraufführung wieder auf dem Spielplan der Bayreuther Festspiele.

  44. Werkrelevantes Ereignis
    1905

    Die Drucklegung von Thomas Manns Novelle Wälsungenblut wird aufgrund familiärer Diskrepanzen zurückgezogen. Erst 1921 als Privatdruck in einer Auflage von 530 Stück erschienen, zeigt sie die Zwillinge Sieglind und Siegmund Aarenhold aus einer großbürgerlich-jüdischen Familie, die sich am letzten gemeinsamen Abend vor Sieglinds Hochzeit durch den Opernbesuch der Walküre zum Inzest verführen lassen. 
    An der Wiener Staatsoper wird Die Walküre erstmals ohne die bis dahin üblichen Striche gegeben (Dirigent: Gustav Mahler).

  45. Historisches Ereignis
    1924

    14. Dezember: Einweihung des Kriegerdenkmals im Münchner Hofgarten vor dem damaligen Bayerischen Armeemuseum (heute Sitz der Staatskanzlei). Laut Inschrift ist das Ehrenmal den „13.000 gefallenen Heldensöhnen der Stadt München 1914–1918“ gewidmet.

  46. Werkrelevantes Ereignis
    1925

    Ein geplanter Ring-Zyklus in Basel in der visionären, stark auf Reduktion setzenden Ausstattung des Schweizer Szenografen Adolphe Appia wird wegen negativer Reaktionen des Publikums auf die Walküren-Neuinszenierung abgebrochen und bleibt unvollendet.

  47. Werkrelevantes Ereignis
    1933

    Die strenggenommen erst zweite veritable Neuinszenierung des Rings bei den Bayreuther Festspielen verweigert sich dem ästhetischen Diktat der Nationalsozialist:innen, die eine Rückkehr zu szenischem Naturalismus und überalterter Gestik einfordern; Regie führt Heinz Tietjen, die Ausstattung stammt von Emil Preetorius.

  48. Historisches Ereignis
    1979

    Francis Ford Coppolas Antikriegsfilm Apocalypse Now läuft im Kino. In einer berühmt gewordenen Szene wird beim Angriff auf ein Dorf des Vietcong der Walkürenritt aus dem dritten Aufzug von Wagners Die Walküre eingesetzt: Ein sadistischer US-Lieutenant nutzt die Musik zur Einschüchterung des Feindes.

  49. Historisches Ereignis
    2004

    Das Computerspiel Battlefield Vietnam wird veröffentlicht. Als Soundtrack fungiert u. a. der Walkürenritt.

SCRIBBLE

DIE WALKÜRE

Motive © Huanhuan Wang