VORTRAG: MYTHOS UND MEDIUM. WAGNERS BEETHOVEN
Hinweis: Eintritt frei.
Prof. Dr. Holger Noltze (Germanist und Journalist)
1840 verfasst Wagner, 27 Jahre alt, in Paris die Novelle einer fiktiven Begegnung mit Beethoven, eine „Pilgerfahrt“ zum bewunderten Genie in Wien. Dreißig Jahre später erscheint der Großaufsatz „Beethoven“, in dem es um das „Verhältnis des großen Beethoven zur deutschen Nation“ geht. Sowohl literarisch wie theoretisch erscheint Beethoven als mythische Größe, vor allem aber als Medium für Wagners eigene Ideen eines Musikdramas, das die Symphonie als musikalische Leitgattung ablöst.
Im Anschluss: Lohengrin
