19.30 Uhr | Nationaltheater

DUATO / SKEELS / EYAL

Nacho Duato, Andrew Skeels, Sharon Eyal

Preise G , € 70 / 63 / 53 / 40 / 29 / 17 / 10 / 7 Abo-Geschenk-Abo III, <30

Ballett

Ballett
#BSBtriplebill

DUATO / SKEELS / EYAL

Premiere am 12. April 2024

Choreographie Nacho Duato, Andrew Skeels, Sharon Eyal. Musik Karl Jenkins, Antoine Seychal, Ori Lichtik.


Dreiteiliger Ballettabend (2001, 2024, 2018)

empfohlen ab 12 Jahren

Einführungen finden jeweils ab dem 14.04.2023 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt.
Zu beachten: Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.

Van Cleef & Arpels

Manchmal möchte man der Welt entfliehen – die drei Choreographien dieses neuen Triple Bills, der die Ballettfestwoche 2024 eröffnet, kreisen um verschiedene Formen der Weltflucht. Nach Bedroom Folk von Sharon Eyal, das 2020 im Rahmen von Paradigma erstmals beim Bayerischen Staatsballett gezeigt wurde, ist Autodance das zweite Werk der aus Israel stammenden Choreographin und ihres künstlerischen Partners Gai Behar. Mit der griechischen Vorsilbe „auto“ verweist Eyal auf einen Tanz, der sich rein auf sich selbst bezieht und die Frage nach der eigenen Identität stellt. Er vermag seine Erfüllung in einer Form zu finden, die ganz individuellen Gesetzen gehorcht. Gleichwohl steckt in Autodance ein eminentes Kommunikationsbedürfnis. Diesem liegt die Hoffnung zugrunde, dass das Selbst ein Echo im gesellschaftlichen Raum findet. Ori Lichtik hat dazu seinen gewohnt elektronischen mehrschichtigen Beat geschaffen, der an exzessive Partynächte und überirdische Sphärenharmonien denken lässt.

Der Auslöser zu White Darkness war für Nacho Duato der Tod seiner Schwester. Das Werk entstand für die Compañía Nacional de Danza in Madrid und beschäftigt sich mit dem fatalen Sog von Rauschmitteln. Dazu erklingt die zweite Adiemus-Variation für Streichquartett von Karl Jenkins, die mit ihrer soghaften Wirkung das Mephistophelische des süßen Gifts in Klänge fasst.

Eine Uraufführung entwirft der Nordamerikaner Andrew Skeels, der zum ersten Mal mit dem Bayerischen Staatsballett arbeitet. Seine choreographische Sprache ist von einer filmischen Ästhetik geprägt, die sich durch Geschwindigkeit, fließende Bewegungen und einer Lust am Risiko auszeichnet.

Besetzung

White Darkness (2001)
Andrew Skeels: Chasm (Arbeitstitel)
Autodance (2018)

Kommende Vorstellungen

White Darkness performed by COMPAÑÍA NACIONAL DE DANZA © Alba MurielWhite Darkness performed by COMPAÑÍA NACIONAL DE DANZA © Alba MurielWhite Darkness performed by COMPAÑÍA NACIONAL DE DANZA © Alba MurielWhite Darkness performed by COMPAÑÍA NACIONAL DE DANZA © Alba MurielWhite Darkness performed by COMPAÑÍA NACIONAL DE DANZA © Alba MurielWhite Darkness performed by COMPAÑÍA NACIONAL DE DANZA © Alba Muriel